Holz, Holz …. und immer noch mehr Holz

Wenn man – wie wir – ein grosses Grundstück am Wald erworben hat, auf welchem die vorigen Besitzer seit Jahrzehnten nichts gemacht haben, hat man nach dem Aufräumen Holzvorräte für ein ganzes Menschenleben.

Ich muss aufpassen, dass das Wort Holz bei mir nicht zu einem „Unwort“ wird, da ich nach dieser ganzen Aufräumerei keines mehr sehen kann. Aus jeder Ecke lugt wieder ein neues Stück Holz hervor. Es ist erstaunlich, was die Natur so abzuwerfen hat. Es scheint nie Schluss zu sein und doch wird unser Grundstück langsam ordentlicher…
Auf den folgenden Fotos sieht man, dass der Platz in den alten Scheunen zum Lagern langsam knapp wird. Wir haben schon mehrere unansehnlichen Haufen kreiert .

Die selbstgebaute Feuerstelle haben wir Hexentanzplatz genannt. Es ist aber strengstens verboten, in den Landes Feuer zu machen. Vielleicht erinnert sich einer von euch noch an die schrecklichen Waldbrände vor ein paar Jahren bei denen ein Grossteil der Kiefernwälder in Rauch und Asche aufgegangen ist. ….. Deshalb verbrennen wir Kleinkram in der Tonne und füllen das andere alte Bauholz so nach und nach in Holzcontainer, welche wir für die Baustelle benötigen.

Selbst nach mehreren Wochenenden, an welche zumindest einer von uns sich ausschliesslich um das Grundstück gekümmert hat, liegt immer noch sehr viel Holz herum, Viel Holz liegt jetzt im Winter gut versteckt unter einer dicken Laubschicht.

Wir freuen uns jetzt schon auf die Zeit, in der wir im Winter ein Feuer im Ofen machen können und hinaus ins Kalte und Nasse schauen. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Die Arbeiten im Haus gehen voran, aber nicht so schnell wie wir es uns wünschen.
In der Zwischenzeit müssen wir das ganze Holz erst ein mal verstauen. Eines unserer neuen Projekte ist es, eine Hecke aus dem Holzverschnitt herzustellen. Ich habe verschiedene Ideen dazu auf Youtube gesehen und für gut befunden.
Auf den Fotos mit dem angefangenen Heckenhaufen ist noch ein alter Maistrockner zu erkennen. Diesen werden wir bei Gelegenheit abbauen. Danach möchte ich ein grosses Staudenbeet anlegen.
Diesen Heckenstreifen werden wir in den nächsten Wochenenden durch Begrenzungsphäle abstecken, um diesen ganzen Holzverschnitt besser zu lagern, und zum anderen können sich dann darin alle möglichen Insekten und Kleintiere verlustieren. Ich bin gespannt, wie dies aussehen wird und wieviel von dem angestauten Holzabfall wir hier stapeln können.

… auch Maulwürfe und Wildschweine möchten gern bei unserer Umgestaltung mitwirken. Leider haben die Tierchen ihre eigenen Vorstellungen von Gartengestaltung, die wir nicht ganz teilen. Dieser Selbstinitiavie sehen wir sehr skeptisch gegenüber … die Bezeichnung Schlachtfeld kommt dem Boden – nach dem Besuch der Tiere – an manchen Stellen noch am nächsten. Im Moment haben wir noch keinen Plan wie wir auf diesem grossen Grundstück diesem Problem Herr werden können.

Wir werden diesen Winter noch einige Bäume pflanzen und im Frühjahr kommen noch viele Sträucher dazu. Vielleicht buddeln dann die Maulwürfe anderweitig weiter. Die Wildschweine wird es wohl nicht davon abhalten, sich bei uns auszutoben.

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