Neue Bäume auf dem Grundstück

Heute gebe ich einen Überblick über die von uns vorgenommenen Neupflanzungen auf unserem Grundstück.
Beim Kauf war uns klar, dass wir nicht nur die zwei Gebäude renovieren werden, sondern auch das 1,4 ha grosse Grundstück zu neuem Leben erwecken, pflegen und verschönern werden. Es ist allerdidngs kein unerheblicher zeitlicher Aufwand, welchen wir bei der Hausrenovierung abzwacken. Bäume wachsen aber bekanntlich sehr langsam, deshalb haben wir bisher schon 20 grössere Laubbäume und viele kleinere Obstbäume gepflanzt.

8 neue Bäume in einem RutschEnde Oktober 2019
Ein grosser Traum von uns war ein alter Olivenbaum. Freunde und Familie haben uns dieses Jahr diesen Traum erfüllt. Das Aussuchen des Baumes in unserer Baumschule hat längere Zeit in Anspruch genommen, aber Mitte Oktober haben wir uns dann ein Prachtstück ausgesucht.

Am 28.10.2019 wurde unser Olivenbaum endlich geliefert. Wir haben den Samstag und Sonntag damit verbracht, alle Löcher auszugraben und vorzubereiten. Das Einsetzen des Baumes ging relativ schnell. Die Lieferfirma der Baumschule hatte einen Minibagger benutzt, um den Baum zu transportieren und zu manövrieren.

Mit der Lieferung des Olivenbaumes kamen ebenfalls weitere 7 Bäume an: vier japanische Zierkirschen (2 weiss und 2 rot blühende), eine Lagerstroemia, eine Albizia und ein Quittenbaum.
Mit den vier japanischen Kirschbäumen haben wir eine Allee gestaltet. Im Winter werden wir die Äste um ein Drittel beschneiden, damit sie buschiger wachsen. Ausserdem werde ich in den nächsten Wochenenden um die Bäume Rindenmulch oder Holzhackmulch anbringen und ganz viele Frühjahrblüher pflanzen.

Die Lagerstroemia wurde direkt gegenüber dem alten Steinhauses eingepflanzt. Sie blüht im Sommer feurig rot und ist eine Augenweide. Wir haben bereits eine als Busch gezogene Lagerstroemia (im dt. auch indischer Flieder genannt) vor der alten Scheune stehen.

Die Albizia haben wir gegenüber der alten Scheune, neben einer alterschwachenen Eiche, eingepflanzt. Sie wird – hoffentlich – mit den Jahren sehr gross und weit ausladend.

Der Quittenbaum stand in der Baumschule schon bei den fast ausrangierten Bäumchen und hat förmlich nach mir gerufen. So klapprig wie er war, trug er trotzdem 2 riesige Quitten. Jetzt hat er einen schönen Platz auf unserer Obstbaumwiese bekommen.

3 Amberbäume eine chin. Zierbirne (Februar 2019)
Diesen vier Bäumen geht es erstaunlich gut (Pflanzung). Die chin. Zierbirne hat auch kurz nach der Pflanzung wunderschön geblüht. ElJefe musste allerdings ein Schutzgestell um die Zierbirne bauen, da sich die Rehe die Blätter haben schmecken lassen.
Die Amberbäumchen wirken noch etwas verloren zwischen den alten Eichen, aber das wird sich hoffentlich in den nächsten Jahren ändern.

Eucalyptus (Frühjahr 2019)
Ich hatte im Gartencenter einen Eucalyptusbusch erstanden, welchen ich in vier Büsche geteilt habe. Einer wurde – trotz des intensiven Geruches – kurz nach dem Auspflanzen vom Wild angeknabbert; er erholt sich gerade wieder. Die drei anderen gedeihen und wachsen so prächtig, dass wir versuchen werden, sie als Bäume aufzuziehen.

3 Ahornbäume (November 2018)
Die Ahornbäume sind seit knapp einem Jahr in der Erde (Pflanzung). Wie bei allen Pflanzen und Büschen mussten wir ständig giessen während der schlimmsten Hitze diesen Sommer, wobei es einem der drei Bäume immer noch schlecht geht. Ich hoffe, dass er den Winter übersteht.

3 Birken und 2 Platanen (Pflanzung Februar 2018)
Seit dem Pflanzen der Bäume im Februar 2018 (Zu den 3 Birken) mickern die Birken extrem vor sich hin. Wir mussten sie während der letzten beiden Sommer regelmässig wässern, damit sie uns nicht eingehen. Den Platanen geht es besser, aber auch sie haben dieses Jahr sehr unter der Hitze und dem wenigen Wasser gelitten.

Obstbäume
Wir haben eine Menge Obstbäume angepflanzt (Link zu anderen Artikel). Viele Einheimische haben uns gewarnt, dass aufgrund der späten Fröste fast nur Spätblüher wie die Mirabelle Früchte tragen. Das scheint im ersten Jahr (2017) wirklich der Fall gewesen zu sein, nicht eine Frucht.
Seit Juli 2017 haben wir Bienen auf dem Grundstück, was einen grossen Einfluss auf die Fruchtbildung der Obsbäume hatte. Die Ernte im Herbst 2018 war jedenfalls reichlich in Bezug auf Äpfel. Alle alten Apfelbäume trugen Früchte, sogar die stark beschnittene Quitte hatte 3 oder 4 Früchte. Es gab im Frühling 2018 aber keine späten Fröste, dafür über einen Monat Dauerregen.
Dieses Jahr sieht es ganz anders aus, späte Fröste, im Frühjahr wenig Wasser, das Ergebnis: fast keine einzige Frucht an den Bäumen. An der Quitte hingen einige Früchte, ansonsten gar nix. Die wenigen Äpfel an einem der Apfelbäume waren alle weg, als wir das letzte Mal ankamen. Wir hoffen, es waren Tiere, denn wer klaut schon unreife Äpfel.

Gern hätte ich noch eine wunderschöne Kastanie auf unserem Grundstück gepflanzt, aber aufgrund von Krankheiten wird dieser Baum nicht mehr in den Baumschulen hier in der Region angeboten.

Der Boden
Unser Grundstück befindet sich im Norden der Region Landes, im „sandigen“ Teil, in welchem der Boden nicht sehr fruchtbar ist. Ein grosser Mangel ist Kalk. Aufgrund dieses nährstoffarmen, sauren Bodens müssen wir den Bäumen regelmässig Kompost, Stickstoff und Gartenkalk geben. Der Boden ist übrigens unter den Eichen wesentlich fruchtbarer und satter, wahrscheinlich hat das abgefallene Laub in den letzten einhundert Jahren nicht unwesentlich dazu beigetragen.
Ab ungefähr einem Meter Tiefe stösst man auf eine Steinschicht (im Französischen „Alios“ genannt). Diese Schicht muss man auf jeden Fall bei Neupflanzungen grosser Bäume durchbrechen, damit die Wurzeln direkten Zugang zum Wasser haben. Bei Sträuchern ist das nicht nötig.
Das Grundwasser ist bei ca. 2 Meter, wenn es keine zu lange Trockenperiode gab.

Ein Gedanke zu “Neue Bäume auf dem Grundstück

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