Warum ich angefangen habe Waldpilze zu essen …

Nachdem wir jetzt schon den dritten Herbst auf unserem Grundstück sind und jedes Jahr bei uns die Pilze wie Gras aus dem Boden spriessen, haben wir uns die Gewächse dieses Jahr etwas näher angeschaut, um zu wissen, ob wir davon einiges konsumieren können.
Mit Hilfe meines Schwesterleins und anderer hilfreicher Unterstützung aus der Familie konnten wir die Spreu vom Weizen trennen.
Ich gebe zu, dass ich die jährliche Euphorie vieler Pilzesammler nicht teile, da ich die Konsistenz gekochter Pilze etwas – na sagen wir mal labberig – finde. ElJefe war über jeden essbaren Pilz so happy, dass bei ihm die Sammelleidenschaft ausgebrochen ist. Suchen brauchten wir ja nicht, die Pilze standen ja überall herum 😉 Ich wurde das Versuchskaninchen für seine gekochten Schirmpilze => so kam es, dass ich dieses Jahr zur Waldpilzesserin wurde.

  1. Die Geniessbaren

Schirmpilze (Macrolepiota Quelle: Wikipedia)
Hier kann man wirklich von einer Pilzschwemme reden, welche sich über Wochen hingezogen hat. Nachdem wir die Bestätigung erhalten haben, wir können diese Pilze essen, wurde fleissig gesammelt und gekocht. Aber auch die anderen Waldbewohner (Schnecken und/oder Rehe) erfreuen sich an diesen Pilzen. Stehen diese Pilze allerdings zu lange, fangen sie an, einen sehr unangenehmen Duft zu verbreiten.

Maronen (Imleria badia Quelle: Wikipedia)
Das sind die absolut leckersten Pilze – für meinen Geschmack – von den 3 Sorten, welche wir bisher als essbar identifiziert haben. Über die Pilze bin ich regelrecht gestolpert als ich am frühen Abend noch abgestorbenes Holz unter den Kiefern eingesammelt habe. Ich gehöre eigentich zu den Personen, welche beim Pilze sammeln immer leer ausgehen, da ich sie einfach nicht sehe. Um so grösser war die Freude, dass ich diesemal essbare Pilze gefunden habe (oder sie mich).

Röhrlinge
Diese müssen wir das nächste Jahr noch einmal finden und kochen, da wir dieses Jahr aufgrund der vielen Renovierungsarbeiten komplett vergessen haben, sie zu verarbeiten. Sie wachsen in der Nähe der Eichen.

2. Die Ungenissbaren

Die Undefinierbaren
Natürlich überwiegen die ungeniessbaren Kandidaten, welche überall auf der Wiese und unter den Bäumen auf dem Grundstück zu finden sind. Dafür sind sie aber wunderschön. Wir wollten sie Euch nicht vorenthalten.

Der Tintenfischpilz (Quelle: Wikipedia)

Ich habe so einen Pilz dieses Jahr das erste Mal im Frühjahr gesehen. Jetzt im Herbst haben wir ganz viele davon auf der Wiese. Sie sehen beeindruckend aus. Es gibt die tollsten Formen von dieser Sorte Pilze.

3. Baumpilze
Davon haben wir auch eine ganze Menge, zum Teil sehr skurille Exemplare. Hier teilen wir ein paar Fotos mit Euch.

Ich hoffe, wir finden nächsten Herbst wieder Maronen und Röhrlinge und wer weiss, vielleicht entdecken wir ja noch andere essbare Kandidaten….

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