Preparation unserer Streuobstwiese für den Winter

Im heutigen Artikel stelle ich unsere Streuobstwiese vor und wie wir diese für den Winter vorbereitet haben.
Unsere Obstwiese haben wir im Jahr 2017 angelet und sie im Verlauf der letzten 3 Jahre um viele Bäume und Beerensträucher erweitert. Wir hatten diesen Sommer die ersten kleine Früchte an den jungen Obstbäumen.
Es werden noch einige Jahre ins Land gehen, bevor die Bäumchen eine beeindruckende Grösse erreicht haben und wir „richtige“ Ernten erwarten können.

Für die Freunde des schnellen Bildes, hier das entsprechende YouTube Video:

Für die Freunde des gedruckten Wortes, im folgenden genauere Details:

Wintervorbereitungen
Nachdem ich alle Schutzgitter um die Bäume entfernt habe, bin ich mit dem Mähtraktor zwischen die Baumreihen und habe versucht, zu mähen. Leider hatten die Wildschweine das Gelände komplett umgegraben. Das machte das Mähen ausgesprochen schwierig.
Danach habe ich die Grasnarbe um jeden Baumstamm entfernt, eine Schicht unbedruckten Karton ausgelegt und zum Schluss eine dicke Schicht Kompost aufgetragen.
Dies soll zum einen helfen, die Grasnarbe bei den jungen Bäumen zu entfernen, damit die Baumwurzeln. Der Kompost wird im Laufe der nächsten Monate
Vielleicht schaffen wir es noch, im Laufe der nächsten Wochen im nahe gelegenen Pferdegestüt vorbei zu fahren, um Pferdemist zu holen. Das wäre der ideale Dünger.

Ich muss einige Bäumchen – insbesondere die Pfirsich- und Mandelbäume – noch mit einer Kupferlösung besprühen, damit die Kräuselkrankheit im nächsten Frühjahr nicht wieder ausbricht.

Wasser
Diese wichtige Resource Wasser müssen wir natürlich auch noch verlegen. Nach den sehr guten Ergebnissen in unserem Gemüsegarten (Link zum Artikel Ernte) nach der Aktivierung eines der alten Brunnen, werden wir – sobald es die Hausrenovierung zulässt – einen weiteren alten Brunnen reaktivieren, um die Streuobstwiese mit einem Tröpfchensystem zu versehen.

Übersicht der Bäume
Ein Schema unserer derzeitigen Wiese findet Ihr auf den Bild unten. Sie hat jetzt ihre endgültige Anzahl Obstbäume erreicht, vielleicht kommt hier und da noch einmal ein Beerenstrauch dazwischen, aber mehr nicht. In den nächsten Jahren soll sich diese Wiese – mit unserer Hilfe* – zu einer schönen Streuobstwiese entfalten. Bei den Beerensträuchern haben wir Heidelbeeren, Stachelbeeren sowie weisse und rote Johannisbeeren gepflanzt.
*) Da unser Boden zum grössten Teil aus Sand besteht und auch sehr sauer ist, müssen wir in den nächsten Jahren viel Kompost und Holzhack hinzufügen.

Die Eiche stand schon auf der Wiese bevor wir die Obstbäume gepflanzt haben.

Wir haben an anderer Stelle des Grundstückes (am sogenannten Ziegenzaun) noch 5 weitere junge Bäumchen stehen (2 Äpfel, 1 Aprikose, 1 Pfirsich und 1 Pflaume) sowie verschiedene Ableger von bestehenden Obstbäumen wie Quitte, Feigen und Pflaumen. Bei den Ablegern bin ich ganz besonders gespannt, ob sie in einigen Jahren Früchte tragen werden oder ob sie veredelt werden müssen.

4 Gedanken zu “Preparation unserer Streuobstwiese für den Winter

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