Die neue Gartensaison 2023 – Die Umgestaltung des Gemüsegartens

Nachdem die letzte Gartensaison nicht so rosig ausgefallen ist, habe ich entschieden, dass dieses Jahr alles in Hülle wachsen wird 🙂 Dafür muss natürlich einiges getan werden.

Der erste Schritt: Richtige Gartenerde
Wir haben zum ersten Mal richtig viel Gartenerde bestellt (15 Tonnen). Ich hatte gehofft, dass die Erde weniger Sand enthält, aber das ist leider nicht der Fall. Wir haben aber Regenwürmer darin entdeckt und hoffen dass diese Gartenerde doch ein wenig fruchtbar ist.
Wir haben die neuen Metallbeete und die alten Holzbeete damit befüllt. Die Gartenerde wird natürlich auch für die Bäume, die Hecken und Blumenbeete verwendet.

Holzhack a gogo
Wir haben Anfang Februar unseren alten Maulbeerbaum beschnitten. Dabei sind neben dem Feuerholz auch sehr viel lange, gerade Äste angefallen, um Holzhack für die Gartenwege zu erstellen. Es war aber trotzdem viel zu wenig. Zum Glück konnten wir uns über einen Nachbarn 4 m3 bestellen. Diese Holzhackschnitzel sind zwar nicht so schön wie die selbst hergestellten, aber für die Gartenwege sind sie perfekt.

Neue Hochbeete:
Ich habe mir eine kleine „Verrücktheit“ erlaubt und die Holzbeete durch Gartenhochbeete aus Metall ersetzt. Ich habe schon seit längerem nach diesen Beeten in Europa gesucht. Letztes Jahr habe ich endlich einen Anbieter gefunden, welcher nach Frankreich liefert. Die neuen Beete sind auch 20 cm höher, was die Gartenarbeit erleichtert.
Die alten Holzbeete fanden im Aussenbereich an der Scheune einen neuen Platz. In diesen Beeten möchte ich Gemüse anbauen, welches nicht von den Rehen verspeist wird, also keinen Zaun benötigt.
Im Herbst habe ich das erste Mal Gründünger in den Beeten ausgesät. Die Gründüngung bestand aus Roggen, Phazelia, Bohnen etc. Die Gründüngung ist regelrecht explodiert in den Beeten. Die diesjährige Gartensaison wird zeigen, ob dies wirklich den Boden fruchtbarer gemacht hat.

Um die Holzbeete an einer Seite der Scheune aufzubauen, musste ElJfefe erst einmal alles von den wilden Brombeeren befreien. Er hat ungefähr einen Tag damit verbracht, das Gewucher herauszuschneiden und auch gleich wegzuräumen. Das hat ihm zerkrazte Arme eingebracht. Aber wir haben jetzt den richtigen Durchblick und viel mehr freie Fläche.
Mittlerweile sind die Holzbeete in der Erde und eins ist schon wieder befüllt mit Winterporree, Paprika und Basilikum. Zwischen der Scheune und dem Hochbeet habe ich eine erste Reihe vorgezogene Sonnenblumen gesetzt. Ich hoffe, die kleinen Pflanzen werden nicht von den Schnecken verspeist, bevor sie grösser werden.
Wenn alles gut geht (also keine hungrigen Rehe oder Wildschweine vorbei kommen), haben wir unsere Anbaufläche um ca. 20% vergrössert. Das werden wir aber erst am Ende der Gartensaison genau wissen.

Komposter Es mangelt bei uns ständig an Kompost. Deshalb habe ich im Spätsommer letztes Jahr ein paar Paletten zumman getragen und das Ganze zusammen geschustert. Allerdings habe ich nicht mit ElJefe gerechnet, dem die Haare zu Berge gestiegen sind. Er hat dann das Ganze erst einmal halbwegs ordentlich verbunden. Sobald es unsere Zeit erlaubt, werden die 3 Kompostbereiche optisch noch aufgebessert. Ein Bereich ist für den Küchen-Kompost, ein Bereich für Unkräuter und den dritten Bereich werde ich zum Umschichten benutzen.

Meine Aussaaten
Seit Ende Februar/Anfang März bin ich dabei, Gemüsesamen und Blumensamen auszusäen. Die Pflanzen wandern jetzt so nach und nach in die Beete. Der Platz wird schon wieder knapp.

Der unten abgebildete Anbauplan ist noch nicht ganz fertig, aber er enthält bereits alle Pflanzen, die bis jetzt in die Beete gepflanzt bzw. gesät wurden (ausser der Sonnenblumen).

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